Bergrettung Tirol verzeichnet neuen Rekord bei Einsatzzahlen 2025
Im Jahr 2025 mussten die Ehrenamtlichen Retter der Bergrettung Tirol 4019 Mal zu Einsätzen ausrücken. Damit wurde erstmalig die Grenze von 4000 Einsätzen überschritten. Gegenüber dem Vorjahrbedeutet das ein Plus von 550 Einsätzen. Von der Leitstelle Tirol wurden 2793 Einsätze alarmiert und zu diesen kommen noch 1226 Einsätze in den Tiroler Skigebieten dazu, welche von den Einsatzkräften der Bergrettung Tirol abgearbeitet wurden.
Schönes Wetter sorgt für viele Einsätze
Der Trend der letzten Jahre zeigt die Wetterabhängigkeit der Einsätze von der Bergrettung Tirol. Während der schönen Wetterphasen mussten die Bergretter:innen in Tirol besonders oft ausrücken. Aber auch die eisigen Verhältnisse auf den Skipisten führten zu zahlreichen Unfällen. Die Summe der Einsatzzahlen der Bergrettung Tirol ergibt sich aus jenen Einsätzen, welche durch die Leitstelle Tirol alarmiert und Einsätzen, welche im Rahmen von Pistenrettungsdiensten ohne Disposition durch die Leitstelle Tirol absolviert wurden.
Die meisten Einsätze wurden im Bezirk Kitzbühel mit 28% alarmiert, danach folgt der Bezirk Reutte mit 15% und der Bezirk Imst mit 10% aller Einsätze.
Auf Skipisten ereigneten sich 31% aller Einsätze, im freien Gelände waren es 12% der Einsätze, gefolgt von Einsätzen auf Wanderwegen mit 11%. Dabei waren 30% der versorgten Patienten beim Skifahren, 24% beim Wandern und 7% der Patienten mit dem Mountainbike unterwegs.
58% aller durch die Bergrettung Tirol versorgten Personen kamen aus Deutschland, gefolgt von 21%
Österreichern und an dritter Stelle liegt die Niederlande mit 7% der versorgten Personen.
„Über 4.000 Einsätze im Jahr 2025 machen deutlich, was ehrenamtliche alpine Rettung bedeutet: Unsere Bergretterinnen und Bergretter leisten hochprofessionelle Hilfe im alpinen Raum – Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit und oft unter extremen Bedingungen. Dieses Engagement ist das Rückgrat der alpinen Sicherheit Tirol“, erklärt Ekkehard Wimmer, Landesleiter der Bergrettung Tirol.
4161 Bergretter:innen – motiviert, bestens ausgebildet und immer einsatzbereit
Um diese große Anzahl an Einsätzen zu absolvieren, kann die Bergrettung Tirol auf ihre 318 ehrenamtlichen Bergretterinnen und 3843 ehrenamtlichen Bergretter zählen, welche jederzeit, bestens ausgebildet und hoch motiviert die Einsätze absolvieren. Die 4161 Bergretter:innen verteilen sich auf 91 Ortsstellen, die über ganz Tirol verteilt sind. Ihr Rüstzeug für die Tätigkeit als Bergretter:in erhalten sie während ihrer 2-jährigen Grundausbildung sind regelmäßigen verpflichteten Fortbildungen obwohl in den Ortsstellen, als auch auf Bezirksebene bzw. im Ausbildungszentrum Jamtal der Bergrettung Tirol. Die Finanzierung der Einsatzausrüstung, finanzielle Förderung der persönlichen Ausrüstung erfolgt durch die Verrechnung der Einsätze, durch Subventionen des Land Tirols. Weiters tragen auch die 20.000 Förderer der Bergrettung Tirol einen wesentlichen Teil zur Finanzierung der Bergrettung Tirol bei.
„Die Bergrettung Tirol kann ihre Aufgaben nur durch die breite Unterstützung erfüllen. Wir schätzen das klare Bekenntnis des Landes Tirol zum Ehrenamt ebenso wie die verlässliche Unterstützung unserer Fördergeber und Partner. Als Landesleitung setzen wir laufend gezielte Maßnahmen um, um unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen“, erklärt Ekkehard Wimmer abschließend.
Versicherungsschutz um nur 36,- Euro pro Kalenderjahr
Um sich für Unfälle im alpinen Gelände aber auch auf Skipisten zu versichern, bietet die Bergrettung Tirol eine eigene Fördermitgliedschaft an. Mit einem Beitrag von € 36,00 pro Kalenderjahr erhält man einen umfassenden Versicherungsschutz. Abgedeckt sind Unfälle am Berg und im Wasser und damit einhergehende Bergungen. Der Versicherungsschutz gilt weltweit. Die Versicherungssumme beträgt Euro 30.000,- pro Person für Bergungskosten. Die Versicherung gilt subsidiär. Die Versicherung gilt für alle aktiven Förderer. Mitversichert gelten auch die im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartner:innen/Lebensgefährt:innen und die Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
Sämtliche Spenden an die Bergrettung Tirol sind steuerlich absetzbar. So kann man sicher sein, Gutes zu tun und profitiert persönlich durch die Steuergutschrift.









