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Nachruf ✝︎ Josef Freisinger „Tellis’n Pepi“ (04.04.2026)

Mit großer Betroffenheit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Bergrettungskameraden und Gründungsmitglied Josef Freisinger, den viele unter dem Namen „Tellis’n Pepi“ kannten.

„Sein Weg führte ihn oft in die Berge, um anderen zu helfen. Nun hat er den höchsten Gipfel erreicht und ruht in Frieden.“

Pepi trat im Jahr 1967 der Bergrettung Innsbruck bei – zu einer Zeit, als die Ortsstelle Axams noch nicht bestand. Als eines der prägenden Gründungsmitglieder wirkte er später maßgeblich am Aufbau und an der Entwicklung der Ortsstelle Axams mit und hinterließ über Jahrzehnte hinweg tiefe Spuren.

Von Beginn an war Pepi mit großer Leidenschaft als Hundeführer tätig. In den Jahren von 1967 bis 2000 bildete er insgesamt fünf Lawinenhunde aus und leistete damit einen bedeutenden Beitrag zur alpinen Rettungsarbeit. Ab 1974 engagierte er sich über viele Jahre als Ausbildner in der Bergrettungshundestaffel Tirol und gab sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung an zahlreiche Generationen von Hundeführern weiter. Darüber hinaus war er von 1995 bis 1999 als stellvertretender Hundereferent Tirols tätig.

Pepi war an zahlreichen Einsätzen der Ortsstelle Axams sowie als Hundeführer maßgeblich beteiligt. Insgesamt stand er bei 89 Einsätzen im Dienst der Bergrettung. Besonders hervorzuheben ist eine erfolgreiche Lebendbergung, für die ihm die Lebensrettermedaille verliehen wurde.

Neben seiner aktiven Einsatzzeit unterstützte Pepi mehrere Jahre lang den Alpinnotruf 140 und trug damit wesentlich zur Koordination von Rettungsmaßnahmen bei.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz, seiner Kameradschaft und seiner großen Erfahrung hat Pepi die Bergrettung nachhaltig geprägt.

Wir danken Pepi von Herzen für seine jahrzehntelange Tätigkeit und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg heil, lieber Pepi!